Historisches Seminar
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Transnationale Netzwerke. Zivilgesellschaft und Entwicklungszusammenarbeit in den 1950er bis 1980er Jahren am Fall des Bundeslandes Bayern

Dissertationsprojekt von Larissa Wagner

Betreuer: Prof. Dr. Ferdinand Kramer

 

Das Dissertationsprojekt „Transnationale Netzwerke. Zivilgesellschaft und Entwicklungszusammenarbeit in den 1960er bis 1980er Jahren am Fall des Bundeslandes Bayern“ fragt nach der Wechselwirkung von Zivilgesellschaft, Unternehmen, Kirchen, Staat und Politik sowie nach deren transnationalen Netzwerken im Rahmen der Entwicklungsarbeit. Dabei konzentriert sich die Untersuchung auf den Raum des Freistaates Bayern. Die Länder der Bundesrepublik haben in den 1960er Jahren in Kooperation mit dem Bund begonnen, Entwicklungszusammenarbeit zu organisieren. Sie arbeiteten dabei in Bayern vielfältig mit den Diözesen zusammen. An die näheren kirchlichen und länderstaatlichen Kontexte lehnten sich dann auch vielfach die stark wachsenden zivilgesellschaftlichen Initiativen an oder wuchsen aus ihnen heraus. Bisher gibt es keine Studie, die sich wissenschaftlich mit der Entwicklungszusammenarbeit in Bayern auseinandersetzt und dabei die Akteure auf unterschiedlichen Ebenen in ihrer Wechselwirkung und mit ihren transnationalen Netzwerken erfasst. Ziel ist es, gleichermaßen Erkenntnisse über die Entfaltung der Entwicklungszusammenarbeit, der transnationalen Netzwerke und der Zivilgesellschaft zu gewinnen.