Historisches Seminar
print


Navigationspfad


Inhaltsbereich

Munich History Lecture | Andreas Eckert (Berlin) | 07.05.2018

"Die Schönen sind noch nicht geboren". Überlegungen zur Zeitgeschichte Afrikas

07.05.2018 18:30 Uhr – 20:30 Uhr

Das einst von afrikanischen Nationalisten wie Kwame Nkrumah beschworene Reich der Freiheit erweist sich für die meisten Menschen südlich der Sahara bis heute als Chimäre. Auch nach fast sechs Jahrzehnten Unabhängigkeit gilt Afrika noch immer als "Krisenkontinent" par excellence. Ist dies das Resultat weiterhin wirksamer neokolonialer Strukturen, oder vor allem mit spezifischen Dispositionen afrikanischer Menschen zu erklären? Welche zentralen Entwicklungen sind für die jüngere Historie Afrikas auszumachen, und wie lassen sie sich deuten? Der Vortrag diskutiert einige Antworten der umfassenden, hierzulande jedoch kaum wahrgenommenen Afrika-bezogenen Zeitgeschichtsschreibung.

Einführung: Prof. Dr. Roland Wenzlhuemer

Montag, 07.05.2018 | 18:30 Uhr | Hörsaal B006 (Hauptgebäude)

Prof. Dr. Andreas Eckert ist seit 2009 Direktor des IGK "Arbeit und Lebenslauf in globalgeschichtlicher Perspektive" an der Humboldt-Universität Berlin (http://rework.hu-berlin.de). Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der Geschichte Afrikas im 19. und 20. Jahrhundert, der Geschichte der Arbeit, des Kolonialismus und der Globalgeschichte.

Die Reihe Munich History Lecture wird gefördert von der Münchner Universitätsgesellschaft und der

henkelstiftung_logo

Die Veranstaltung wird ganz oder teilweise in Bild und Ton aufgezeichnet. Mit Ihrer Teilnahme erklären Sie sich damit einverstanden, dass dieses Material für Dokumentationszwecke und im Rahmen der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Fakultät für Geschichts- und Kunstwissenschaften der LMU und der Gerda Henkel-Stiftung (Wissenschaftsportal L.I.S.A.) eingesetzt werden darf.