Historisches Seminar
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Eignungsfeststellungsverfahren Bachelorstudiengang

Wichtige Hinweise zum Eignungsfeststellungsverfahren

1. Wen betrifft das Eignungsfeststellungsverfahren?
2. Wie funktioniert das Eignungsfeststellungsverfahren?
3. Kann man sich auf den Eignungstest vorbereiten?
4. Termine des Eignungstests
5. Fragen

1. Wen betrifft das Eignungsfeststellungsverfahren?

Das Historische Seminar führt ein Eignungsfeststellungsverfahren für das Studium des Faches Geschichte als Haupt- oder Nebenfach im Bachelorstudiengang durch. Eine Immatrikulation in diesen Studiengang ist an der LMU nur möglich, wenn vorher das Eignungsfeststellungsverfahren erfolgreich absolviert wurde. Bitte berücksichtigen Sie dies bei Ihrer Planung!

Bitte beachten Sie: Eine Immatrikulation in den alten, nicht-modularisierten Magisterstudiengang ist nicht mehr möglich!

Betroffen sind demnach

  • Erstsemester, die ein Bachelorstudium mit einem geschichtlichen Fach beginnen, egal ob als Haupt- oder Nebenfach;

  • Fachwechsler zur Geschichte in jedem Stadium ihres Bachelorstudiums;

  • Studiengangwechsler, die vom Lehramtsstudium zum Bachelorstudium wechseln, in jedem Stadium ihres Studiums;

  • Studierende des Lehramtsstudiums, die sich zusätzlich in den Bachelorstudiengang mit Geschichte als Haupt- oder Nebenfach einschreiben wollen;

  • Universitätswechsler an die LMU in jedem Stadium ihres Bachelorstudiums.

  • Studierende oder Studienanfänger, die den Eignungstest für die früheren Magisterstudiengänge bestanden haben und nun ein Bachelorstudium Geschichte beginnen wollen, müssen nicht am Test teilnehmen, benötigen aber einen neuen Eignungsbescheid. Bitte wenden Sie sich an: Dr. Daniel Mollenhauer, Historisches Seminar der LMU München, Geschwister-Scholl-Platz 1, 80539 München. E-Mail. In dringenden Fällen können Sie sich auch an den Geschäftsführer des Historischen Seminars, Dr. W. Piereth, wenden.

Nicht betroffen sind dagegen

  • Studierende in allen Lehramtsstudiengängen;

  • Studierende, die vor dem Sommersemester 2006 bereits in einem Magisterstudiengang mit mindestens einem geschichtlichen Fach an der LMU immatrikuliert waren.

  • Internationale Programmstudentinnen und -studenten (z.B. Erasmus).nach oben

2. Wie funktioniert das Eignungsfeststellungsverfahren?

Das Eignungsfeststellungsverfahren beruht auf der Abiturnote der Bewerberinnen und Bewerber sowie auf den Ergebnissen eines speziellen Eignungstests, den alle Bewerberinnen und Bewerber unter prüfungsadäquaten Bedingungen an der LMU ablegen müssen.

Bewerberinnen und Bewerber kommen ohne besondere Anmeldung zum Eignungstest an die LMU München. Termin und Ort des Tests werden jeweils mindestens sechs Wochen vorab auf der Homepage des Seminars und über Aushänge an der LMU bekannt gemacht.

Zum Eignungstest sind die folgenden Unterlagen vollständig mitzubringen (eine Nachlieferung ist kategorisch ausgeschlossen!):

  • der Nachweis über den Erwerb der Hochschulreife in beglaubigter Kopie; bei nicht-deutschsprachigen Zeugnissen mit amtlicher Übersetzung;
    Hinweis: Bewerberinnen und Bewerber, denen das Reifezeugnis erst nach dem Testtermin ausgehändigt wird (FOS; Berufsoberschule), können dieses nachreichen. Bitte melden Sie sich am Testtag bei der Aufsichtsperson!

  • ein amtlicher Lichtbildausweis (Personalausweis oder Reisepass);

  • ein ausreichend frankierter (innerhalb Deutschlands: 1,45 €) und mit der eigenen Adresse versehener Rückumschlag Größe DIN A 4 (zur Zusendung des Testergebnisses);

  • der ausgefüllte Personalfragebogen,

  • bei Bewerbungen für ein höheres Fachsemester: Nachweis der Immatrikulation in einem historischen Studienfach sowie bisher erbrachte Leistungsnachweise (in einfacher Kopie).

Der schriftliche Eignungstest dauert 60 Minuten. Er besteht erstens aus einem 10 Fragen umfassenden Multiple-Choice-Test. Die Fragen erstrecken sich über alle Epochen und Gegenstandsbereiche der Geschichte und bewegen sich auf Gymnasial- und Allgemeinbildungsniveau. Sie müssen dabei beispielsweise bestimmte historische Vorgänge oder Ereignisse zeitlich einordnen oder deuten und Texte oder Bilder interpretieren. Zweitens besteht der Test aus einem kurzen, in deutscher Sprache zu verfassenden Beitrag, in dem Sie sich zu Ihrer Motivation für ein Geschichtsstudium und zu ihren schulischen und außerschulischen Vorkenntnissen äußern, insbesondere in den Bereichen Geschichte, Deutsch und Fremdsprachen. Bitte bedenken Sie, dass es in diesem Bereich wenig sinnvoll ist, vorgestanzte Floskeln aus Bewerbungsbüchern oder Internetseiten nachzubeten.

Dieser zweiteilige schriftliche Eignungstest wird mit den Noten 1 (= sehr gut) bis 5 (= mangelhaft) bewertet und diese Note mit dem Faktor 4,5 multipliziert. Hinzu gezählt wird die mit dem Faktor 5,5 multiplizierte Durchschnittsnote der Hochschulzugangsberechtigung. Geeignet für das Geschichtsstudium ist, wer einen Punktwert von 26,0 oder niedriger erreicht.

Beispiel:
Der Abiturdurchschnitt liegt bei 2,2. Multipliziert mit 5,5 ergibt 12,1 Punkte.
Das Ergebnis des Eignungstests liegt bei 3. Multipliziert mit 4,5 ergibt 13,5 Punkte.
Summe aus beiden Werten (12,1 + 13,5) ergibt 25,6 Punkte, damit geeignet.

Das Ergebnis des Eignungsfeststellungsverfahrens wird durch schriftlichen Bescheid mitgeteilt. Ein positiver Bescheid ist bei der Immatrikulation an der LMU im Original und in Kopie vorzulegen. Bitte beachten Sie, dass sich ein positiver Bescheid nur auf das Eignungsfeststellungsverfahren im Fach Geschichte bezieht, er sagt also nichts darüber aus, ob nicht ggf. noch andere Immatrikulationshindernisse bestehen. Ein einmal bestandener Eignungstest verfällt nicht, Sie können sich jederzeit erst zu einem späteren Semester immatrikulieren.

Ein erfolgloses Eignungsfeststellungsverfahren kann einmalig wiederholt werden, jedoch erst zum nächsten regulären Termin, also im folgenden Semester. Eine weitere Wiederholung ist nicht möglich.nach oben

3. Kann man sich auf den Eignungstest vorbereiten?

Wir prüfen mit dem Eignungsfeststellungsverfahren das Ausbildungsprofil, das Sie sich in den zurückliegenden (Schul)jahren angeeignet haben. Dazu gehören in erster Linie Geschichts-, Deutsch- und Fremdsprachenkenntnisse sowie natürlich Interesse am Fach Geschichte. Das Profil, das Sie in dieser Hinsicht haben, lässt sich kurzfristig vor dem Testtermin weder verbessern noch verschlechtern.

Gedanklich vorbereiten können Sie sinnvollerweise allenfalls das Motivationsschreiben, das Teil der Prüfung ist. Wir liefern Ihnen aber bewusst keine Literaturliste zur Vorbereitung auf die 10 Multiple-Choice-Fragen und wir geben auch keine alten Testbögen zur Ansicht heraus, weil aus diesen Testbögen eben nicht ersichtlich wird, dass wir weitaus mehr prüfen als 10 Fragen.

Sie sollten wissen, dass wir mit diesem Test keineswegs eine kleine Elite der "besten" Geschichtsstudentinnen und -studenten suchen, sondern sicher stellen wollen, dass Sie für dieses Studium geeignet sind und wir (und Sie) erwarten können, dass Sie es erfolgreich abschließen werden. Wer nur wegen des bevorstehenden Eignungstests vor der Aufnahme eines Geschichtsstudiums zögert oder zurückschreckt, sollte sich allerdings ernsthaft überlegen, ob diese Fächerwahl die richtige ist. Die Ablehnungsquote beim letzten Test lag übrigens unter 20%.nach oben

4. Termine des Eignungstests

Termin des nächsten Eignungstests:

Zulassung zum Sommersemester 2018
Samstag, 27. Januar 2018, 14.00 Uhr
Theresienstraße 41, Hörsaal C 123 (= im Museum Reich der Kristalle)

Ersatztermin

Wer zum Termin des Eignungstests nachweislich aus schwerwiegenden Gründen verhindert ist, kann den Ersatztermin wahrnehmen. Dieser liegt in der Regel Anfang/Mitte März (Sommersemester) bzw. Mitte September (Wintersemester). Der Nachweis über die Verhinderung muss bis spätestens eine Woche nach dem festgesetzten Haupttermin schriftlich erfolgen und ist zu richten an Dr. Daniel Mollenhauer, Historisches Seminar der LMU München, Geschwister-Scholl-Platz 1, 80539 München.E-Mail schicken an Daniel.Mollenhauer@lmu.de E-Mail.
Nach positiver Prüfung Ihrer Unterlagen laden wir Sie dann zum Ersatztermin des Tests ein.
Ohne diese Einladung ist eine Teilnahme am Ersatztermin nicht möglich!

Bitte beachten Sie, dass die Möglichkeit des Ersatztermins nahezu ausschließlich zwei Personengruppen betrifft: Erstens zum Haupttermin Kranke (nachzuweisen über ärztliches Attest!) und zweitens  Studierende, die sich zum Haupttermin aus Berufs- oder Ausbildungsgründen im Ausland aufhalten. Er ist definitiv nicht vorgesehen als Ausweichtermin für Urlauber, zeitweilig Lustlose, Zerstreute etc.nach oben

5. Fragen und Probleme

Bitte lesen Sie sich die Hinweise auf dieser Seite gründlich durch. Wenn dann noch Fragen offen sind, wenden Sie sich bitte an Dr. Daniel Mollenhauer, Historisches Seminar der LMU München, Geschwister-Scholl-Platz 1, 80539 München, E-Mail schicken an Daniel.mollenhauer@lmu.de E-Mail.  In dringenden Fällen können Sie sich auch an den Geschäftsführer des Historischen Seminars, Dr. W. Piereth, wenden.