Historisches Seminar
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Forschungs- und praxisorientierte Lehrveranstaltungen des Studienbüros

WiSe 2017/18

Dr. Regina Baar-Cantoni und Dr. Dana Pflüger (Praxisbüro Kunstwissenschaften): Aufbruch - Weg - Ankunft: Migration in Kunst und Geschichte. Inhaltliche Konzeption und Umsetzung einer studentischen Forschungskonferenz am 16./17. Februar 2018

Übung (Vermittlung und Präsentation)

Titelbild_MHG_02Die Studien- und Praxisbüros Geschichte und Kunstwissenschaften veranstalten am 16./17. Februar 2018 gemeinsam eine studentische Forschungskonferenz zum Thema „Migrations[Hinter]Gründe“. Zehn bereits ausgewählte Studierende, jeweils fünf aus jedem Fachbereich, werden im Rahmen der Konferenz ihre Forschungsarbeiten zu diesem Thema vorstellen. Die Lehrveranstaltung dient der inhaltlichen Ausgestaltung der Konferenz: Nach einer allgemeinen Einführung in die neuere Migrationsgeschichte werden die Konferenzbeiträge zu fünf Panels gruppiert. Fünf studentische Arbeitsgruppen werden jeweils ein Panel inhaltlich für die Konferenz vorbereiten: Sie sollen das inhaltliche Profil des Panels schärfen, indem sie Bezüge zwischen den historischen und kunstwissenschaftlichen Konferenzthemen erarbeiten. Die gesetzten Bestandteile eines Panels (Vorstellung der Referierenden, zwei Vorträge und Diskussion) sollen dabei entsprechend den Interessen der Studierenden mit eigenen Ideen und künstlerischen Aktivitäten veranschaulicht und konkretisiert werden, z.B. Plakaten, Ausstellungen, Performances oder musikalischen Darbietungen. Ein allgemeiner Schwerpunkt der Lehrveranstaltung liegt auf der Vermittlung und Diskussion innovativer Präsentationstechniken, in die eine externe Referentin einführen wird.

Weitere Informationen zur Studentischen Forschungskonferenz

WiSe 2015/16

Dr. Martin Schmidt und OStR Christoph von Ehrenstein: Demokratie und Diktatur - Probleme der deutschen Geschichte: Konzepte, Forschungen und Quellen für den Unterricht

Übung (Vermittlung und Präsentation)

"Demokratie und Diktatur - Probleme der deutschen Geschichte im 20. Jahrhundert" ist das Lehrplanthema für das zweite Halbjahr des Geschichtsunterrichts im 11. Jahrgang des Gymnasiums. In rund 32 Stunden werden die Stärken und Schwächen der Demokratie sowie die Herausforderung der demokratischen Ordnungen durch die Diktaturen abgehandelt – im chronologischen Längsschnitt durch Weimarer Republik, das Dritte Reich, die Bundesrepublik und die DDR. Wie lässt sich dieses gewaltige Spektrum an Themen erfassen und pointiert vermitteln? Die Übung reagiert auf den Wunsch vieler Studierender, Geschichtswissenschaft praxisnäher zu studieren. Das Übungsformat setzt sich zum Ziel, das Thema - entsprechend den Interessen der TeilnehmerInnen - fachwissenschaftlich zu erschließen und Unterrichtskonzepte mit einsetzbaren Unterrichtsmaterialien zu entwerfen, die im Seminar und mit Lehrern diskutiert werden. Im Fokus dieser Übung steht der Zivilisationsbruch des Völkermords am europäischen Judentum, dessen Ursachen und Nachwirkung. Dementsprechend werden in der Übung Unterrichtsstunden zur Entstehung der Judenverfolgung, den Vernichtungslagern, zur Täterforschung und zum Umgang mit dem Nationalsozialismus in der frühen Bundesrepublik stehen. Darüber hinaus wird die frühe Bundesrepublik im Hinblick auf die Durchsetzung einer "geglückten Demokratie" (E. Wolfrum) thematisiert. Die Teilnehmer erhalten darüber hinaus die Gelegenheit, das von ihnen erarbeitete Stundenkonzept und ihre Unterrichtsmaterialien in einer anschließenden Praxisphase im Sommersemester, an einem Schwabinger Gymnasium in einer betreuten Unterrichtseinheit umzusetzen. "[Der Kurs gibt] Lehramtsstudenten wirklich Tipps für die Praxis", "[diesen Kurs sollte] jeder Lehramtsstudierende belegen", "gerne mehr Angebote wie diesen Kurs", "immer wieder hilfreiche Tipps" lauteten einige der Reaktionen auf das neuartige Seminarformat in der letzten Evaluation. Auch die Arbeit im kleinen Kreis von 10 TeilnehmerInnen soll dabei weiter beibehalten werden.

SoSe 2015

Dr. Martin Schmidt und OStR Christoph von Ehrenstein: Ständegesellschaft - Industriegesellschaft: Konzepte, Forschung und Quellen für den Unterricht

Übung (Vermittlung und Präsentation)

Caillebotte Regentag_300

"Leben in der Ständegesellschaft des 15. bis 18. Jahrhunderts" und "Leben in der entstehenden Industriegesellschaft des 19. Jahrhunderts" sind die Lehrplanthemen für das erste Halbjahr des Geschichtsunterrichts im 11. Jahrgang des Gymnasiums. In rund 20 Stunden soll ein Abriss der Sozial- und Wirtschaftsgeschichte von 450 Jahren vermittelt werden, und dies mit Blick besonders auf regionale Beispiele. Wie lassen sich die Aspekte des Themas knapp und anschaulich erfassen und vermitteln? Denn das Spektrum des Themas ist breit - der Lehrplan nennt: Lebens- und Arbeitsbedingungen, gewerblich und agrarisch geprägte Räume, Leibeigenschaft, Grundherrschaft, Genossenschaft, soziale Normen, der Status von Minderheiten, Elemente der Sozialfürsorge, agrarische Subsistenz, Zünfte, Verlag, Manufaktur, Gemeinschaftlichkeit und Geschlechterrollen sowie die demographische Entwicklung. Können solche Themen am Beispiel einer Stadt wie München dargestellt werden (es ist mindestens eine Exkursion, z.B. in das Westend oder nach Pasing geplant)? Die Übung reagiert auf den Wunsch vieler Studierender, Geschichtswissenschaft praxisnäher zu studieren. Sie setzt sich zum Ziel, das Thema - entsprechend den Interessen der TeilnehmerInnen - fachwissenschaftlich zu erschließen und Unterrichtskonzepte mit einsetzbaren Unterrichtsmaterialien zu entwerfen, die im Seminar und mit Lehrern diskutiert werden. Die Teilnehmer erhalten darüber hinaus die Gelegenheit, das von ihnen erarbeitete Stundenkonzept und ihre Unterrichtsmaterialien in einer anschließenden Praxisphase im Wintersemester, an einem Schwabinger Gymnasium in einer betreuten Unterrichtseinheit umzusetzen.

SoSe 2014

Dr. Martin Schmidt und StR Christoph von Ehrenstein: "Europäische Kultur und Gesellschaft" in der Schule - didaktische Konzepte und praktische Anwendung

Übung (Vermittlung und Präsentation)

Flight of Europa, Manship 1925, cliff1066 flickr„Historische Komponenten europäischer Kultur und Gesellschaft“ heißt das Thema, das der bayerische Lehrplan für den Geschichtsunterricht im ersten Halbjahr des 12. Jahrgangs festlegt. Die sperrige Leitthematik umfasst hochgradig brisante und interessante Sujets: die Grundlagen des europäischen Selbstverständnisses, die Spaltung Europas durch den Nationalismus und den neueren europäischen Verständigungsprozess. Das Thema ist allerdings an der Schule nicht leicht zu vermitteln. Dies liegt zum einen daran, dass es die Grenzen mehrerer Epochen und Fächer überschreitet. Zudem berücksichtigen die Schulbücher den erst jüngst 2012 veränderten Themenschwerpunkt nur teilweise. Selbst die „Leitidee“ zum Lehrplan weist auf diese Vermittlungsproblematik hin: „Warum eine Beschäftigung mit diesen Epochen sinnvoll und lohnend ist, leuchtet nicht jedem Schüler unmittelbar ein.“ Die Übung nimmt dieses Desideratum ins Visier und setzt sich zum Ziel, das Thema - entsprechend den Interessen der TeilnehmerInnen - fachwissenschaftlich zu erschließen. Parallel dazu erarbeiten alle TeilnehmerInnen ein Unterrichtskonzept mit einsetzbaren Unterrichtsmaterialien, die im Seminar diskutiert werden. Sie erhalten dann die Gelegenheit (und erklären sich mit der Anmeldung auch dazu bereit), das von ihnen erarbeitete Stundenkonzept und ihre Unterrichtsmaterialien auf einer Sitzung mit Lehrern bayerischer Gymnasien zu besprechen und, in einer anschließenden kurzen Praxisphase im Wintersemester, an einem Schwabinger Gymnasium in einer Unterrichtseinheit umzusetzen.